GegenLicht

GegenLicht


Artists: Said Baalbaki, Susanne Ruoff, Renate Wiedemann

Opening: Friday, February 27, 2015 at 7 pm

Opening hours:

Feb 28 – March 8, 2015

Fr – Sun 4 – 7 pm

Art-Lab Berlin im iPhonedoctor, Perleberger Straße 60; 10559 Berlin-Moabit

In the framework of the FORUM for new arab art we would like to invite you to the exhibition “GegenLicht” of three Berlin based artists. Taking the theme of “light” as their starting point, each artist explore different aspects of light – darkness, positive – negative, real – abstract, creating completeness through two opposite poles.

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From the press release (in German):

In seiner Arbeit Mon(t) Liban geht Said Baalbaki auf sein komplexes Verhältnis zu seiner libanesischen Heimat ein. Die Installation zeigt ein Modell eines Berges aus Bronze, darüber die Wörter “Mon(t) Liban”, ein Wortspiel auf Französisch zwischen “Berg” (Mont) und “mein” (mon). Der Berg spielt auf eine frühere Bild-Serie Baalbakis an, in der er Anhäufungen von Hausrat, Kleidung und Schrott gemalt hat. Bei dem Bronze-Modell scheint dieser unordentliche Haufen unter einem Tuch bedeckt, der dem Gebilde eine glatte Oberfläche gibt. Was sich unter dem Tuch befindet wird nicht sichtbar, daran ändert auch die reklameähnliche Leuchtschrift nichts.

SaidBaalbaki_Mon(t)Liban

Susanne Ruoffs Arbeit zeigt eine direkte, wörtliche Bezugnahme auf das Thema “Licht” der Ausstellung. Dabei geht die Künstlerin auf die visuelle Wahrnehmung von Licht ein. Die zwei Teile der Arbeit, eine im Fenster, eine im Raum, beziehen sich aufeinander, wobei die strahlend weißen Linien im Fenster mit den schwarzen Linien der Installation im Raum kontrastieren. Vom Fenster richtet sich das Licht nach draußen, im Raum – das Negativ-Bild zu der Installation im Fenster – werden Lichtstrahlen nachempfunden, “gelesen” statt gesehen; statt einer erleuchteten Fläche ergibt sich ein tiefschwarzer Lichtkreis auf dem Boden.

SusanneRuoff

Renate Wiedemann spielt in ihren zwei Arbeiten “Beglückendes Ende” und “Morgen Gestern” mit Schatten, dem Gegenstück von Licht. Ein Teil der Arbeiten ist immateriell, wird durch den Schatten gebildet, aber erst durch das Licht, das den Schatten erzeugt, wird der gesamte Inhalt lesbar. “Morgen Gestern” wird im Fenster gezeigt und projiziert das Wort “Morgenstern” als Schatten auf den Bürgersteig. Bei “Beglückendes Ende” sieht sich der Betrachter mit zwei widersprüchlichen Aussagen konfrontiert: ist das Beglückende zu Ende oder ist es ein glückliches Ende?

Renate

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